Für Renovierung und Innenausbau am Niederrhein brauchst du oft mehrere Betriebe. Das sind zum Beispiel ein Malerbetrieb, ein Fliesenleger und eine Tischlerei. Die Grundregel lautet: Erst kommt alles, was Dreck macht und hinter der Wand liegt.
Am Anfang steht der Abriss. Danach werden Leitungen für Strom und Wasser verlegt. Dann folgt der Trockenbau, etwa für neue Wände oder abgehängte Decken. Danach kommt der Estrich. Er muss trocknen, bevor es weitergeht. Wie lange das dauert, hängt von Material, Dicke und Raumklima ab.
Danach arbeiten Verputzer und Fliesenleger. Erst dann kommen Maler und Tapezierer. Zum Schluss werden der Boden verlegt, die Küche eingebaut und die Möbel montiert. Wer zuerst streicht und dann fliesen lässt, streicht oft zweimal.
Sprich die Termine früh mit allen Betrieben ab. Jedes Gewerk wartet auf das vorherige.
Eine neue Küche beginnt mit dem Aufmaß und endet mit der Montage. Dazwischen liegen Planung, Bestellung und Lieferzeit.
Beim Aufmaß misst das Küchenstudio deine Wände, Fenster und Anschlüsse genau aus. Prüf dabei, ob Wasser, Abfluss, Steckdosen und Herdanschluss an der richtigen Stelle liegen. Wenn nicht, muss vorher jemand die Leitungen versetzen. Auch die Wände sollten fertig sein, bevor die Küche kommt.
Die Lieferzeit hängt vom Hersteller ab. Frag danach, bevor du unterschreibst. Kläre auch, wer die Montage übernimmt. Wer schneidet die Arbeitsplatte zu? Wer schließt die Geräte an? Wer baut die alte Küche ab? Bei Dachschrägen oder engen Nischen kann eine Tischlerei passende Schränke bauen.
Fast jede Wohnung lässt sich ein Stück barrierefreier machen. Oft fängt man mit dem Bad an. Ein typisches Beispiel: Die Badewanne kommt raus, eine bodengleiche Dusche kommt rein. Dazu kommen Haltegriffe und ein rutschfester Boden.
Im Rest der Wohnung geht es meist um Schwellen und Türen. Schwellen werden entfernt. Türen werden verbreitert, damit ein Rollator oder Rollstuhl durchpasst.
Für solche Umbauten gibt es Zuschüsse. Wer einen Pflegegrad hat, kann bei der Pflegekasse fragen. Auch die KfW hat Programme dafür. Ob dort gerade Geld bereitsteht, ändert sich aber. Manchmal helfen auch Stadt oder Kreis. Stell den Antrag, bevor du den Auftrag vergibst. Bei vielen Programmen ist das Pflicht. Frag den Betrieb, ob er solche Umbauten schon gemacht hat.
Ein gutes Angebot sagt genau, was gemacht wird. Vergleich deshalb die einzelnen Posten und nicht nur die Endsumme.
Beim Untergrund steckt oft der größte Unterschied. Muss der Boden ausgeglichen werden? Kommen alte Fliesen vorher raus? Ist das Grundieren dabei? Fehlt so ein Posten, kann es später teurer werden.
Beim Material klärst du, wer es kauft und ob es im Preis steckt. Bei Fliesen und Parkett gehört etwas Verschnitt dazu. Beim Malerbetrieb schaust du, ob Abkleben, Abdecken und Spachteln drinstehen. Auch die Zahl der Anstriche sollte im Angebot stehen. Beim Bodenleger fragst du nach Sockelleisten, Übergängen an den Türen und der Entsorgung des alten Belags.
Möchtest du Betonoptik oder Spachteltechnik? Dann lass dir vorher ein Muster zeigen. So weißt du, wie die Wand am Ende aussieht.
Du suchst dir auf dieser Seite einen Betrieb aus und fragst ihn direkt an. Alle Betriebe hier sind Mitglieder im Experten-Netzwerk und stehen mit ihrem Logo auf der Seite.
Du findest Betriebe für Trockenbau, Estrich, Fliesen, Malerarbeiten und Böden. Dazu kommen Tischlereien, Küchenmontage, barrierefreier Umbau, Ladenbau und Denkmalpflege. Die Betriebe kommen vom Niederrhein und aus der Umgebung.
Das Netzwerk prüft die Betriebe nicht fachlich. Die Mitglieder sind aber aus den regionalen Gruppen persönlich bekannt.
Schreib in deine Anfrage, was gemacht werden soll und in welchem Raum. Nenn die ungefähre Größe und deinen Wunschzeitraum. Fotos helfen sehr. Meist folgt dann ein Termin vor Ort und danach ein Angebot.