Ob mit Immobilienmakler oder allein: Wer am Niederrhein ein Haus verkaufen will, braucht zuerst vollständige Unterlagen. Fehlt etwas, dauert der Verkauf länger. Käufer und Banken fragen nämlich früh danach.
Der Ablauf ist meist ähnlich. Zuerst klärst du den Wert. Dann entstehen Fotos und ein Exposé. Es folgen Besichtigungen und Gespräche mit Interessenten. Hat jemand die Finanzierung sicher, geht es zum Notar. Dort wird der Kaufvertrag unterschrieben.
Für ein Haus brauchst du in der Regel den Grundbuchauszug, den Energieausweis, Grundrisse und eine Wohnflächenberechnung. Hilfreich sind auch Baupläne und eine Liste der Modernisierungen. Bei einer Eigentumswohnung kommen Unterlagen der Eigentümergemeinschaft dazu. Das sind zum Beispiel die Teilungserklärung und die Protokolle der letzten Versammlungen. Die bekommst du von deiner Hausverwaltung.
Gute Bilder helfen beim ersten Eindruck. Auf dieser Seite findest du auch Betriebe für Immobilienfotografie und 360°-Touren. Manche bieten Homestaging an. Dabei werden Räume so eingerichtet, dass Interessenten sich das Wohnen besser vorstellen können.
Den Marktwert deiner Immobilie schätzt am besten eine Fachperson vor Ort ein. Ein Online-Rechner kennt deinen Keller nicht. Er sieht auch nicht das neue Dach oder die feuchte Wand.
Für einen Verkauf reicht oft eine Kurzbewertung. Viele Makler machen sie zu Beginn des Auftrags. Sie schauen sich das Objekt an und vergleichen es mit ähnlichen Verkäufen in der Gegend. Daraus ergibt sich ein realistischer Angebotspreis.
Ein Gutachten ist etwas anderes. Das erstellt ein Sachverständiger oder Gutachter. Es ist ausführlicher und jeder Wert darin ist begründet. Gebraucht wird es zum Beispiel bei einer Erbschaft oder einer Scheidung. Was ein Gutachten kostet, hängt vom Objekt und vom Umfang ab. Frag am besten vorher nach.
Ein guter Immobilienmakler kennt die Gegend und sagt dir ehrlich, was dein Haus bringt. Wer dir einen auffällig hohen Preis verspricht, will vielleicht nur den Auftrag. Steht das Haus dann lange im Netz, sinkt das Interesse.
Frag im ersten Gespräch konkret nach. Wie ermittelt der Makler den Preis? Wo wird das Haus angeboten? Wer macht die Besichtigungen? Wie oft hörst du vom Stand der Dinge? Lass dir auch Exposés von früheren Objekten zeigen.
Lies den Vertrag in Ruhe durch. Achte auf die Laufzeit und auf die Kündigung. Wie die Provision aufgeteilt wird, hängt von der Art der Immobilie und vom Käufer ab. Lass dir das im Gespräch genau erklären.
Das Bauchgefühl zählt auch. Du arbeitest über eine längere Zeit mit dieser Person zusammen.
Kläre die Baufinanzierung, bevor du dich in ein Haus verliebst. Dann weißt du, welcher Preis zu dir passt. Und du kannst schnell zusagen, wenn das richtige Objekt kommt.
Ein Finanzierungsberater schaut sich dein Einkommen, dein Eigenkapital und deine laufenden Kosten an. Er vergleicht Angebote verschiedener Banken. Am Ende steht eine Summe, die du dir leisten kannst. Verkäufer und Makler fragen oft früh nach so einer Bestätigung.
Wer baut statt kauft, braucht meist mehr Leute. Auf dieser Seite stehen auch Architekten, Bauträger, Vermesser und Statiker. Dazu kommen Betriebe für Bauantrag, Bauleitung und Bauherrenberatung. Bring sie früh mit deiner Finanzierung zusammen. Dann passt der Plan zum Budget.
Über diese Seite fragst du einen Betrieb direkt an. Du suchst dir einen Betrieb aus und schickst ihm dein Anliegen.
Alle Betriebe sind Mitglieder im Experten-Netzwerk. Sie treffen sich in regionalen Gruppen, zum Beispiel in Mönchengladbach. Die Mitglieder sind sich dort persönlich bekannt. Fachlich prüft das Netzwerk die Betriebe nicht. Mach dir deshalb im ersten Gespräch selbst ein Bild.
Schreib in deine Anfrage, worum es geht. Nenn die Art der Immobilie, den Ort und deinen Zeitplan. Je genauer du bist, desto besser kann der Betrieb antworten.