Garten- und Landschaftsbau am Niederrhein beginnt fast immer mit einem Termin vor Ort. Der Gartenbauer schaut sich die Fläche an. Er fragt, wie du den Garten nutzen willst. Brauchst du einen großen Sitzplatz oder vor allem wenig Arbeit? Das bestimmt den Plan.
Danach bekommst du einen Entwurf und ein Angebot. Bei größeren Projekten hilft ein Landschaftsarchitekt bei der Planung. Dann folgen meist die Erdarbeiten. Danach kommen Wege, Terrasse und Mauern. Pflanzen und Rasen sind oft der letzte Schritt.
Planen kannst du das ganze Jahr. Gebaut wird meist vom Frühjahr bis in den Herbst. Viele Pflanzen setzt man gern im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Dann wachsen sie gut an. Viele Betriebe sind im Frühjahr schnell ausgebucht. Wer im Winter anfragt, hat mehr Auswahl beim Termin.
Das passende Material hängt davon ab, wie viel Pflege du willst und wie es aussehen soll. Jedes hat Vor- und Nachteile.
Naturstein hält sehr lange und wirkt edel. Er ist meist teurer als andere Lösungen. Betonpflaster gibt es in vielen Formen und Farben. Es ist robust. Geht ein Stein kaputt, tauscht man nur diesen einen aus. Keramikplatten nehmen kaum Schmutz auf. Rotwein oder Grillfett wischst du einfach ab.
Holz fühlt sich warm an und passt gut zu einem natürlichen Garten. Es braucht aber regelmäßig Pflege. WPC ist eine Mischung aus Holz und Kunststoff. Es macht weniger Arbeit als echtes Holz.
Wichtiger als das Material ist oft der Unterbau. Ein Pflasterweg ohne guten Unterbau sackt mit der Zeit ab. Auch das Gefälle zählt. Regenwasser muss vom Haus weg laufen. Frag deinen Gartenbauer, wie er den Unterbau aufbaut.
Gartenpflege machen die Betriebe für Privatleute genauso wie für Firmen. Dazu gehören zum Beispiel Rasenmähen, Hecke schneiden oder das Laub im Herbst.
Privat buchen viele die Pflege, wenn die Zeit fehlt oder der Rücken nicht mehr mitmacht. Manche wollen nur zweimal im Jahr Hilfe beim Rückschnitt. Andere geben den ganzen Garten ab.
Firmen brauchen oft feste Termine für ihre Grünflächen. Manchmal kommt der Winterdienst auf Parkplätzen und Wegen dazu. Ein Betrieb für beides spart dir Absprachen. Was die Pflege kostet, hängt von Größe, Aufwand und Häufigkeit ab. Lass dir am besten ein Angebot für ein ganzes Jahr machen.
Ob du einen Baum fällen darfst, hängt von deiner Stadt oder Gemeinde ab. Viele Orte haben eine Baumschutzsatzung. Sie legt fest, ab welcher Größe ein Baum geschützt ist. Dann brauchst du eine Genehmigung, auch im eigenen Garten.
Dazu kommt eine Regel für ganz Deutschland. Vom 1. März bis zum 30. September sind Fällungen und starke Rückschnitte von Bäumen und Hecken verboten. So werden brütende Vögel geschützt. Ein leichter Pflegeschnitt ist auch im Sommer erlaubt. Droht ein kranker Baum umzustürzen, sprich mit der Behörde über eine Ausnahme.
Frag also vorher bei der Stadt nach. Ein Betrieb für Baumpflege kennt die Regeln vor Ort meist gut. Er hat auch die Technik für Bäume nah am Haus. Das solltest du nicht selbst mit der Leiter versuchen.
Auf dieser Seite findest du Mitgliedsbetriebe mit Logo und kannst sie direkt anfragen. Die Betriebe sind in den regionalen Gruppen des Experten-Netzwerks persönlich bekannt. Fachlich prüft das Netzwerk sie nicht.
Such dir zuerst das passende Gewerk aus. Die Auswahl reicht von Gartenpflege und Baumpflege bis zu Teichbau, Bewässerung und Winterdienst. Auch Grabpflege und Spielplatzbau sind dabei.
Beschreib in deiner Anfrage kurz, was du vorhast. Nenn den Ort und die ungefähre Größe der Fläche. Ein paar Fotos helfen dem Betrieb sehr. Dann kann er besser einschätzen, ob ein Termin vor Ort nötig ist.